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IT-Kosten stellen durch eine ununterbrochene Aufrüstungsspirale zwischen immer leistungsfähigerer Hard- und Software für viele Unternehmen einen steigenden Kostenfaktor dar. Die Anschaffungskosten für einen professionellen PC Arbeitsplatz liegen bei ca. 1000 €. Deutlich höher liegen laut Untersuchungen der Gartner Group die jährlichen Folgekosten von 4000 € bis 7000 € für Administration, Wartung, Support und die informelle Unterstützung von Anwendern. Einen Ausweg aus dieser Kosten-Falle bietet das Konzept des Server-based-Computing. Das Prinzip basiert auf der Trennung von Softwareanwendungen und Daten von der Bildschirmausgabe. Anwendungen und Daten werden von zentralen Servern bereitgestellt. Die Server werden mit abgespeckten PCs, die ohne Festplatte und komplexes Innenleben auskommen, verbunden. Diese, als Thin Clients bezeichneten, Endgeräte haben lediglich die Aufgabe, Benutzeraktivitäten zu übertragen und den Inhalt, der vom Server übermittelten Bildschirminformationen, darzustellen. Auf der Client-Seite werden daher nur sehr geringe Systemressourcen in Anspruch genommen. Veraltete PC-Systeme können weiterhin als Ausgabegeräte benutzt werden. Bei einem Bedarf an leistungsfähigerer Hardware, beispielsweise durch die Anschaffung neuer Software, werden nur die Server aufgerüstet oder erweitert. Die Administration und die Installation neuer Softwareversionen erfolgt zentral und auf den Benutzer zugeschnitten. Jeder Benutzer erhält In Kürzester Zeit nur die Anwendung, die er auch benötigt. Bis zu 80% der Betriebskosten lassen sich laut Gartner Group durch eine zentrale Administration und mit einem intelligenten Management der Softwarelizenzen senken. Diese gravierenden Kostenvorteile und die Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Unternehmens-IT durch zeitgemäße und zuverlässige Software haben dazu beigetragen, dass das Konzept des Server-based-Computing heute in nahezu allen Großunternehmen eingeführt wird. |
Beim Server Based Computing wird der gesamte Datenverkehr über Protokolle abgewickelt. Diese komprimieren den Datenstrom und sind somit maßgeblich für die Performance verantwortlich. Hier eine Übersicht:
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RDP - Remote Desktop Protokoll |
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ICA Protokoll von Citrix |
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XDMCP Protokoll für Linux |
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NX Protokoll |
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GoGlobal von Graphon |
Rangee unterstützt alle diese Protokolle und noch einige mehr. Liste der Softwaremodule >>
| Citrix ICA / XenAPP |
Das Citrix ICA Protokoll, dass es mittlerweile schon in der elten Version gibt, deckt die gesamte Bandbreite des Server Based Computing ab. Von der Funktion ist es ähnlich dem RDP Protokoll. Allerdings ist die Komprimierung anders und es gibt sehr viel mehr Optionen die einem mit RDP nicht zur Verfügung stehen oder lange Zeit nicht zur Verfügung standen. Auf dem Server muss neben dem Windows Server Bertiebssystem noch ein Citrix Programm installiert werden. In der Vergangenheit hieß dieses Presentation Server oder davor Metaframe. Mittlerweile nennt Citrix es XenAPP. Viele Features machen Citrix gerade für größerer Firmen zur ersten Wahl. So zum Beispiel das Loadbalancing, das die Last verteilt ,wenn mehrere Terminalserver im Einsatz sind. Aber auch die Smartcard Authentifizierung und viele andere Features machen den Einsatz von ICA oftmals notwendig. Auch bei Citrix fallen Lizenzgebühren für jeden Arbeitsplatz an, der auf den Terminal Server zugreifen soll.
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| RDP - Remote Desktop Protokoll |
Die Verwendung einer Remote Desktop Verbindung mit RDP ist wohl die bekannteste aller Terminal Server Sitzungen. Die Unterstützung von RDP Verbindungen ist in den meisten Windows Betriebssystemen bereits integriert. Der Server sollte als Betriebssystem über "Windows Server 200x" verfügen, die Small Business Server Variante ist für Server Based Computing nicht geeignet. Der Server fungiert als Terminalserver und verwaltet Benutzerkonten und übernimmt die Datenverarbeitung. Alle Programme werden auf dem Server installiert. An den Arbeitsplätzen stehen meisten ThinClients und PC's. Diese verbinden sich über RDP auf den Terminalserver, der den Benutzern alle Programme zentral zur Verfügung stellt. Für jeden Rechner der auf dem Terminal Server zugreifen soll, wir eine TSCAL Lizenz benötigt. Die Benutzer sehen keinen Unterschied darin ob Sie lokal oder auf dem Server arbeiten. Für die Administration bedeutet es aber einen erheblichen Vorteil. Programme und Updates müssen nur noch auf dem Server installiert und aktualisiert werden und nicht mehr an jedem PC. Die Daten werden zentral gehalten, was die Redundanz und Sicherheit, ebenso aber auch die Datensicherung erheblich erleichtert.
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| GoGlobal |
folgt in kürze...
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